Maca - Kulturgut der Anden mit
Liebeskraft
Die Wurzeln der Maca Pflanze wachsen unter extremen
klimatischen Verhältnissen. In den Zentral-Anden im Herzen
Perus rund um die Gegend von Junin und Cerro herrschen
Temperaturen von 3 bis 7 Grad Celsius mit extremen
Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht, Sommer und
Winter. Fast ständig weht ein starker Wind und es gibt eine
starke Sonneneinstrahlung. Der Boden ist karg und sauer.
Maca hat sich diesen extremen Bedingungen angepasst, indem
die Pflanze einen hochkonzentrierten Nährstoffmix in ihren
Wurzeln speichert. Viele dieser in Maca enthaltenen Nährstoffe
und Wirkstoffe sind bis heute nicht abschliessend erforscht,
doch besteht inzwischen weitgehend Einigkeit darüber, dass
diese Wirkstoffe in ihrer hochkonzentrierten Form einen
spürbaren positiven Einfluss auf die körperliche
Leistungsfähigkeit und insbesondere auch auf die Steigerung von
sexueller Lust, sexuellem Verlangen und der sexuellen Potenz
haben.
So enthält die Maca-Wurzel wertvolle Proteine, sehr viel
Eisen, Zink, Kalcium und Magnesium sowie beinahe alle wichtigen
Vitamine. Wissenschaftler konnten zudem über 300 weitere
Substanzen nachweisen. Darunter Geruchstoffe, natürliche
Farbstoffe und ätherische Öle. Viele dieser in Maca enthaltenen
Substanzen und vor allem auch deren Wirkung miteinander und im
menschlichen Organismus konnten bis heute noch nicht
abschliessend erforscht und analysiert werden.
Die enorme Wirkung von Maca auf die Liebeskraft des Menschen
ist wohl auf die spezielle und einzigartige Zusammensetzung
dieser Stoffe und Substanzen zurückzuführen. Im 16. und 17.
Jahrhundert haben die spanischen Eroberer den Maca-Anbau noch
gefördert und die Maca Wurzeln wegen ihrer potenzsteigernden
Wirkung als "Zaubermittel für die Liebe" nach Europa gebracht.
Nach einem Aufstand der Inka im Jahre 1780 den die Spanier
blutig niederschlugen wurde jedoch alle indianische Kultur und
auch Quechua, die Sprache der Inka verboten.
Auch der Anbau von Maca wurde untersagt, das Wissen darüber
durfte nicht weitergegeben werden. Nur einigen einheimischen
Bauern in den abgelegenen Hochlagen der Anden Perus war es
gelungen dieses Wissen heimlich zu bewahren und einige Maca
Pflanzen unbemerkt von den Augen der Spanier weiter zu
kultivieren. Diesen mutigen Menschen ist es zu verdanken, dass
Maca und das Wissen um deren Wirkung und Anbau nicht endgültig
verloren ging.
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