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Männer die viel schnarchen haben häufig nächtliche Atemaussetzer. Der Sauerstoffmangel, der durch diese sogenannte Schlafapnoe verursacht wird ist nicht zu unterschätzen. Neben einer generellen Minderung der Leistungsfähigkeit, besteht auch eine erhötes Risiko für Erektionsstörungen. Schlafapnoe und nächtliche AtemaussetzerWissenschaftler aus München und Regensburg haben den Zusammenhang zwischen starkem Schnarchen, der sogenannten Schlafapnoe mit nächtlichen Atemaussetzern und Erektionsproblemen bis hin zur erektilen Dysfunktion (erektile Impotenz) untersucht. Dabei wurden mehr als 400 Patienten die unter nächtlichen Aussetzern der Atmung durch Schnarchen und Schlafapnoe litten untersucht. Dabei wurde auch die Häufigkeit von Potenzstörungen und Erektionsproblemen untersucht und mit der anderer Gruppen verglichen. Die Ergebnisse waren verblüffend. Denn hatte man zunächst zwar mit einer relativ geringfügig erhöhten Zahl von Patienten mit Erektionsproblemen oder leichter Erektionsschwäche gerechnet, so zeigte sich, das weit über 60 Prozent aller Männer in der Gruppe der Patienten die unter dem Schlafapnoe-Syndrom litten gleichzeitig eine erektile Dysfunktion hatten. Also mehr als die Hälfte aller Männer in der Gruppe der Schnarcher hatten nicht nur eine leichte Erektionsschwäche sondern sogar starke Erektionsprobleme bis hin zur erektilen Impotenz. Selbst wenn man die Tatsache herausrechnet, das in der Gruppe der Schnarcher meist mehr Männer über 30 sind und weniger junge Männer, ist der Anteil der Männer mit einer erektilen Dysfunktion dennoch auffällig hoch. Zusammenhang zwischen Potenzproblemen und SchnarchenViele der Patienten mit Schlafapnoe hatten gleichzeitg andere potenzmindernde Erkrankungen und Faktoren wie Herz- und Gefässkrankheiten, Bluthochdruck, Diabetes mellitus und mehr. Dennoch stellte der durch das Schnarchen hervorgerufene nächtliche Sauerstoffmangel ganz offensichtlich einen signifikanten Faktor für ein erhöhtes Risiko von Potenzproblemen und Erektionsstörungen dar. Die Erbebinsse dieser Untersuchungen zu Potenzstörungen durch Schnarchen und Schlafapnoe legen nahe, dass das Schlafapnoe-Syndrom doch wesentlich stärker als bislang vermutet zur Entstehung einer erektilen Dysfunktion zumindest beiträgt. Hierdurch wird aber gleichzeitig auch die Hoffnung verstärkt, das eine erfolgreiche Behandlung von Schnarchen sowie eine wirkungsvolle Therapie von Schlafapnoe gleichzeitig auch zu einer signifikanten Verminderung von Potenzproblemen und Erektionsschwäche führen kann. (Die Studienergebnisse sind in der medizinischen Fachzeitschrift „The Journal of Sexual Medicine“ erschienen.)
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