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Hier nochmal
der Text in Klarschrift zum drucken:
Warum
Testosteron zu Kopf steigen soll
Mann in der
Hormonfalle. Mit sinkendem Testosteronspiegel lassen auch die
kognitiven Leistungen nach.
" Ab 40
geht beim Mann der Testosteronspiegel jährlich um ein Prozent
zurück. Mit 80 beträgt der Wert dieses Sexualhormons im
Blut gerade mal ein Drittel des Maximums, das mit etwa 30 Jahren
erreicht wurde. Der Hormonschwund hat allerlei Nachteile.
Muskelmasse und Kraft gehen zurück, die Libido ebenfalls und
auch die Knochen werden gefährlich brüchig. Schlimmer
noch: Ein Mangel an Testosteron zieht auch das Gehirn in
Mitleidenschaft.
Das ist einer
neuen Studie zu entnehmen, die Mediziner der University of
California in dieser Woche auf der Jahrestagung der American
Academy of Neurology in Denver vorstellten. Sie hatten die
Denkleistung von 300 älteren Männern getestet und dabei
festgestellt, dass Versuchspersonen mit höheren
Testosteronwerten deutlich besser bei Merk- und
Konzentrationsaufgaben abschnitten als andere.
Die
Segensreiche Wirkung des Sexualhormons Testosteron bezieht sich,
so Studienleiterin Kristine Yaffe, auf das natürliche,
bioverfügbare Testosteron, das zum Gehirn gelangt und dort
in den Arealen für Lernen und Gedächtnis über spezielle
Rezeptoren aufgenommen wird. Ob sich durch künstliche Zufuhr
von Testosteron, zum Beispiel als Spritze, Gel oder Pflaster,
die kognitiven Leistungen steigern lassen, sei nicht hinreichend
erforscht.
Die
Bedeutung des Tostosterons für das männliche Gehirn wird auch
durch eine neue Studie an der Emory University belegt. Demnach
besteht ein enger Zusammenhang zwichen dem Testosteronwert und
der Entwicklung bestimmter Beschwerden bei Morbus Parkinson.
Parkinson-Patienten mit niedrigem Testosteronspiegel litten
deutlich stärker unter nicht motorischen Symptomen der
Krankheit (Angst, Depressionen, extreme Müdigkeit, sexuelle
Dysfunktion) als andere. Testosterongaben bewirkten bei ihnen
eine schnellere und signifikante Besserung der Symptome.
Studienleiter
Mahlon De-Long wies darauf hin, dass bis zu 25 Prozent der
Männer über s60 Jahre von Testosteronmangel betroffen sind. Ob
ein solcher Mangel eher ein Begleitsymptom der
Parkinson-Krankheit ist oder aber sogar ihre Entstehung und
ihren Verlauf begünstigt, ist noch weitgehend ungeklärt.
Aus
früheren Studien, unter anderem an der New York Univerity, geht
hervor, dass das Geschlechtshormon offenbar auch vor Alzheimer
schützt. "
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Sein Effekt ist individuell und kann je nach Körpertyp von
schwach bis stark wirken.
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